Weinkultur und Weinerzeugung , Weißweinerzeugung
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Traubenpresse zum Zerquetschen des festen Restbestands (Schalen und Kerne): Nachdem der Saft von den festen Bestandteilen getrennt worden ist.
Gemma oder Làgrima-Most (Edelmost): Das ist die erste Weinfilterung. Sie erfolgt auf rein statische Weise durch das Gewicht der Trauben selbst. So erhält man den ersten Most. Dieser ist feiner, aromatischer, milder und von fruchtigem Geschmack, daher ist er von besserer Qualität.
Wein und Most aus erster, zweiter und dritter Pressung: Der bei der Pressung ausgeübte Druck wird langsam gesteigert. Je höher dieser Druck wird, desto schlechter ist die Qualität des Mosts oder Weins, den man daraus erhält. Jede Pressung ergibt eine andere Art von Wein.
Entschleimung und Klärung: Bei diesem Vorgang werden die festen Bestandteile der Trauben vom Most durch dekantieren getrennt, d.h. die festen Bestandteile sinken auf den Boden des Behälters und danach lässt man den Most stundenlang ruhen. Den Gärungsprozess kann man durch Beigabe von Sulfiden hinauszögern, um einen leichten, aromatischen und frischen Wein zu erhalten.
Alkoholische Gärung: Der Most wird in ein Fass zur Gärung umgefüllt, in dem sich der Zucker in Alkohol umwandelt. Dies ist deshalb möglich, weil sich die Zuckerstoffe in Alkohol und Kohlensäure verwandeln, wenn den Treibmitteln die Luftzufuhr fehlt. Dieser Vorgang dauert ein bis zwei Wochen. Es ist sehr wichtig, die Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad zu halten, da eine zu hohe Temperatur den Gärungsprozess stoppen kann. Die Dichte muss ebenfalls kontrolliert werden, da diese den verbleibenden Zuckerinhalt im Most anzeigt. Die verbleibende Menge an Zucker wird dem Wein einen trockenen oder süßen Geschmack verleihen.
Umfüllen: Der Wein wird von einem Behälter in einen anderen umgefüllt, damit die Treibmittel und festen Bestandteile auf dem Boden des vorherigen Behälters zurückbleiben. Dieser Prozess wird zwei bis dreimal in den Monaten November bis Januar durchgeführt, da in diesen Monaten, aufgrund der niedrigen Temperaturen, die Verseuchungsgefahr durch Mikroorganismen verringert ist.
Klärung und Stabilisierung: Zur Klärung wird eine Substanz verwendet, die die Restbestände, die nach der Umfüllung noch vorhanden sind, auf dem Boden des Behälters absetzt.
Filtration: Damit verfolgt man dasselbe Ziel wie beim Klärungsprozess; nur wird jetzt eine Membrane benutzt, die die noch übriggebliebenden festen Bestandteile auffängt.
Abfüllen in Falschen: Sobald der Wein keine festen Bestandteile mehr beinhaltet, wird er in Flaschen abgefüllt und für den Transport in den Weinkeller vorbereitet.

 


 
 
 
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