Der Boden und das Klima sind bedeutende Faktoren, die die Weinstöcke stark beeinflussen, da von ihnen die Wasser- und Nährstoffversorgung der Rebe abhängt.
Spärliche Regenfälle und die begrenzte Fruchtbarkeit des Bodens vermindern die Lebenskraft der Pflanze und sind somit ausschlaggebend für die Art und die Qualität des Weins.
Die Zusammensetzung des Bodens und die Naturgegebenheiten haben einen bestimmenden Einfluss auf die besonderen Eigenschaften des Weins und machen ihn unverwechselbar.
Der Weinbau im Priorat wird oft von Gütern geringer Ausdehnung betrieben, die dennoch ganz einzigartige klimatische Verhältnisse aufweisen. Daher kommt es, dass die Weine des "terroir" ihren ganz eigenen Charakter haben und sich von den übrigen Weinen der Zone deutlich unterscheiden.
Die eingegrenzten Weingüter des Priorats, genannt "Clos", sind Landstücke von geringem Ausmaß, haben aber ihr eigenes Mikroklima und verfügen über Rebstöcke mit einem gewissen Mindestalter. Der Wein, der auf diesen Gütern angebaut wird, ist einzigartig und hat ganz besondere Geschmacksnuancen.
Beim Studium der Beschaffenheit der verschiedenen Böden eines jeden Dorfes und sogar jeder einzelnen Produktionsparzelle handelt es sich zweifellos um Pionierarbeit, die in unserem Land geleistet wurde und die eine Garantie für die Herkunft und Qualität der Weine darstellt.
Die Produktion und die Herstellung von besten Qualitätsweinen auf den Weingütern ist in der gesamten Region aufgrund der Beschaffenheit des Bodens und der Einführung der beiden beschriebenen Güteklassen, an deren Regelungen sich die Hersteller zu halten haben, eine Tatsache.
Das Priorat ist heute aus önologischer Sicht eine der Zonen mit den weitreichendsten Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung. Die Spitzenqualität seiner Weine, die Stil und Charakter haben, ist der Grund für seinen Erfolg.
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